Fachhochschule Brandenburg Foundation for International Business Administration Accreditation

Allgemeine Studienplanung

Allgemeines:

Das Curriculum des Security Management Master  an der FH Brandenburg ist nach den Regeln der Akkreditierung entwickelt worden. Dennoch könnte man das Curriculum als Vorschlag ansehen, wie das Studium organisiert werden kann, wenn man innerhalb von drei Semestern einen Abschluss erreichen möchte.

Es gibt jedoch keine Pflicht, nach dem Curriculum zu studieren. Jede Abweichung von dem vorgeschlagenen Ablauf führt allerdings dazu, dass sich die Studiendauer zwingender Weise verlängert, weil zum einen jede Veranstaltung in der Regel nur jedes zweite Semester angeboten wird. Zum anderen wird das Curriculum zwar so weit wie möglich regelmäßig wiederkehrend  angeboten, es können sich jedoch immer wieder kleinere Änderungen ergeben.

Für diejenigen, die versuchen, das Studium innerhalb der vorgegebenen Zeit zu absolvieren (unabhängig von einer beruflichen Tätigkeit) ist wichtig, dass in einem Semester insgesamt rund 45 Tage Anwesenheit am Studienort notwendig sind. Diese Tage verteilen sich, auf Freitag, Samstag und Montag, so dass 15 Wochenenden (Freitag bis Montag) für die reine Vorlesungszeit veranschlagt werden müssen.

Formal besteht für die Veranstaltungen des SecMan Master keine Präsenzpflicht, selbstverständlich können Lehrinhalte grundsätzlich auch ohne Besuch der Vorlesungen erarbeitet werden. In dem aktuellen Curriculum ist dies jedoch nur in Ausnahmefällen möglich, weil insgesamt auf sehr viel Praxis-, Projekt- und Gruppenarbeit Wert gelegt wird. Entsprechend ist es was erforderlich, dass die Studierenden an den Veranstaltungen teilnehmen. Insofern kann ohne den Besuch der Lehrveranstaltungen nur selten der Leistungsnachweis für das jeweilige Fach erworben werden.

Berufsbegleitendes Studium

Um das Studium berufsbegleitend absolvieren zu können , werden die Studieninhalte ausschließlich freitags, samstags und montags und weitest gehend auch in Blockveranstaltungen angeboten.

Bei anderen Studienangeboten ist es normalerweise üblich, den Stoff einer Lehrveranstaltung während des gesamten Semesters an einem bestimmten Tag für 2 bis maximal 4 Stunden anzubieten.  Alle in einem Semester angebotenen Veranstaltungen verteilen sich zudem auf die ganze Woche, so dass die Hochschule meist jeden Tag für einige wenige Stunden besucht werden muss. Blockveranstaltungen haben dagegen vor allem für diejenigen, die neben dem Studium noch arbeiten, einen wesentlichen Vorteil, weil der Zeitrahmen, der pro Semester für das Studium aufgewendet wird an die individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten jedes Einzelnen besser angepasst werden kann.

Blockveranstaltungen an der FH Brandenburg bedeuten, dass der Inhalt einer Lehrveranstaltung im Normalfall durchgehend von morgens um 8:00 bis abends um circa 18:00 Uhr an insgesamt drei bis sechs Tagen gelehrt wird.

Beispiel: 
Ein Kurs mit 2 Semesterwochenstunden (SWS) würde im Normalfall bedeuten, dass dieses Fach jede Woche mit 2 Stunden gelehrt wird. Mit Pausen sind dies dann dann 1,5h effektiv pro Vorlesungseinheit.

Für eine Blockveranstaltung müssen deshalb 2x18 Vorlesungseinheiten (ein Semester hat üblicherweise 18 Wochen Vorlesungszeit) à 45 Minuten geplant werden, was 27 vollen Stunden entspricht. Bei drei Tagen müssen demnach 9 Stunden/Tag + Pausen veranschlagt werden.

Durch die Blockveranstaltungsstruktur besteht jederzeit die Möglichkeit, Das Semester auf zwei oder drei Lehrveranstaltungen zu beschränken statt der vom Curriculum vorgesehenen vier bis fünf Lehrveranstaltungen. So kann man sich beispielsweise auf jene Fächer beschränken, die in dem jeweiligen Semester an bestimmten (verfügbaren) Wochenenden angeboten werden. Zudem können die Anwesenheitszeiten an der Hochschule durch die geringeren Anfahrts- und Verteilzeiten (Wartezeiten zwischen zwei Vorlesungen/Leerstunden usw.) insgesamt "komprimiert" werden.

Im übernächsten Semester können dann die nicht besuchten Veranstaltungen wahrgenommen werden. Die Planung des Studiums in einer selbst gewählten Reihenfolge ist inhaltlich vertretbar, weil die Veranstaltungen (Module) inhaltlich in sich abgeschlossen und so gestaltet sind, dass es nur wenige semesterweise Überschneidungen gibt. Allerdings sind Empfehlungen bezüglich der Reihenfolge, in der bestimmte  Module besucht werden sollten, zu berücksichtigen. Dabei helfen jedoch der Studiengangsleiter bzw. der Studienfachberater.

Das Ausnutzen dieser Flexibilität beim Studium hat natürlich die Konsequenz, dass sich die Zeitdauer des Studiums verlängert. Nach dem hier vorgestellten Modell könnte das Studium dann voraussichtlich fünf statt der vorgesehenen drei Semester dauern. Das Studium ist bei der Nutzung eines solchen Modells jedoch wesentlich leichter zu absolvieren und bringt weniger Stress für diejenigen, die berufsbegleitend studieren.

Rat und Tat für die individuelle Planung geben hier sicherlich gerne die derzeitigen Studenten des Studiengangs Security-Management und/oder die Studiengangsbetreuer. Bei Bedarf vermitteln wir entsprechende Kontakte.

Für alle, die den Studiengang berufsbegleitend und ohne Freistellungen durch den Arbeitgeber studieren wollen, empfehlen wir von vornherein eine Planung auf fünf Studiensemester. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass der Versuch das Studium berufsbegleitend innerhalb von drei Semestern zu absolvieren zwar möglich ist, jedoch zu erheblichem Stress führt.