Neue Spezialisierung Anlagen- und Reaktorsicherheit
Mitteilung vom 02.12.2009
Seit dem 01.12.09 bietet der Masterstudiengang Security Management in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) eine weitere in Deutschland einmalige Spezialisierung "Security Management - Anlagen und Reaktorsicherheit" an. Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde durch den technisch-wissenschaftlichen GSR-Geschäftsführer Lothar Hahn (Bild rechts) und FHB-Präsident Dr. Hans Georg Helmstädter (Bild links) unterzeichnet.

Zukünftig sollen Studierende dieser Spezialrichtung - entwickelt von Dr. Manfred Mertins (GRS) und Prof. Dr. Friedrich Holl (FHB) - zusätzlich zum Studium an der FHB an der „GRS Akademie“ die für dieses Anwendungsgebiet spezifischen Grundlagen vermittelt bekommen und dabei die entsprechenden Scheine erwerben können.
Ein Studiengang mit dieser Spezialisierung existiert in Deutschland bislang noch nicht. Gleichzeitig besteht bei Behörden, Betreibern und Gutachterorganisationen wie der GRS eine Nachfrage nach entsprechend qualifizierten Nachwuchskräften, die bislang nur schwer zu befriedigen ist.
Die Ausbildung zielt dabei übrigens nicht ausschließlich auf die Anlagensicherung von Kernkraftwerken ab, sondern hat auch andere Anlagen des so genannten Brennstoffkreislaufs (Beispiel: Anlagen zur Anreicherung von Uran bzw. zur Herstellung von Brennelementen und Anlagen zur Entsorgung radioaktiver Abfälle) im Blick.